Gründe für die Hydrophobierung

 

Seit Jahrzehnten wird ein rapide zunehmender Verfall von Bausubstanzen beobachtet. „Saurer Regen“ und die dadurch bedingten chemischen Reaktionen sind u.a. die Ursache dafür. Zerfall ist die gravierende Folge.

Alle mineralischen Baustoffe nehmen durch die Kapillaren Wasser und damit auch die darin enthaltenen Schadstoffe auf. Feuchtigkeit ist die Hauptursache für den Zerfallsprozeß mineralischer Stoffe.

Die anthropogenen Schadstoffe wirken sehr komplex auf das Gestein und führen zu einer gewaltigen Schädigung der mineralischen Stoffe. Die auffälligste Form der Schadensbildung ist das Ausblühen wasserlöslicher Salze. Diese gelangen an die Oberfläche, das Wasser verdunstet und die Salze kristallisieren. Doch nicht nur die Oberfläche der Baustoffe wird in Mitleidenschaft gezogen. Die Kristalle üben auch Druck im Inneren aus und verursachen Absprengungen, wodurch eine vermehrte Wasseraufnahme gegeben ist. Die Feuchtigkeitspenetration wird größer und weitere Schädigungen durch bakterielle Einflüsse sind unausweichlich.

Eine weitere Folge ist auch ein durch Feuchtigkeit verursachter Wärmeverlust bei Mauerwerken, der immerhin bis zu 25% betragen kann. Wärme- und feuchteschutztechnische Kennwerte sind in DIN 4108T4 angegeben. Um den Wärmeschutz der Baustoffe zu gewährleisten, dürfen diese nicht naß werden. Außenwände sind durch Schlagregen stark gefährdet, wenn sie nicht entsprechend geschützt werden. Versuche an hydrophobierten Fassaden zeigen, daß hier erhebliche Energiemengen einzusparen sind.

Natursteine sind robust und wertbeständig, aber nicht unempfindlich gegen Fleckenbildung. Nach einer Imprägnierung lassen sich diese aber wesentlich leichter reinigen, Darüber hinaus bieten sie den bekannten immensen Schutz gegen Feuchtigkeit und Umwelteinflüsse.

ProStone® Imprägnierungen wurden an namhaften Objekten angewendet und bieten selbst unter extremsten Bedingungen, wie den Kaimauern an der Nordseeküste, einen langhaltenden Schutz.

 

Anforderungen an Imprägnierlösungen

Charakterisierungsmerkmale von Imprägniermitteln sind klar definiert:

  IBAC-Test:
  • keine Bildung von toxischen Abspaltprodukten                   
ProStone®: Ja
  • gute Penetration (Eindringtiefe)
ProStone®: 6-8 mm
  • Reduzierung der Wasseraufnahme  um mind. 70%
ProStone®: nahezu 100%
  • Reduzierung der Wasserdampfdiffusion um max. 10% 
ProStone®: 6,8 %
  • gute Wetterbeständigkeit 
ProStone®: Sehr gut
  • garantierte UV – Beständigkeit 
ProStone®: 100 %